in Hamburg und Umgebung, hybrid und remote
Nina Benfer · Freelancer · Social Media Ads und Webseiten
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LinkedIn

Was ich auf LinkedIn schreibe

Kurze Gedanken aus dem Arbeitsalltag und meinen Posts auf LinkedIn — nach Themen sortiert.

Künstliche Intelligenz (KI)

Meine Wissbegierde war schon immer mein größter Vorteil. Seit ich mit Claude arbeite, ist sie mein unfairer.
In drei Jahren Selbstständigkeit habe ich mehr gelernt als in fünf Jahren angestellt. Und es wird schneller, nicht langsamer.
Das kommt nicht von Disziplin, es ist einfach da.
Ich wollte immer alles wissen, auch das, was nicht auf meiner Stelle stand. Andauernd habe ich mir neue Schulungen rausgesucht, viele viele Fragen gestellt und versucht, möglichst viel von KollegInnen zu lernen. Im Angestelltenverhältnis hat das den einen oder anderen Chef vermutlich ein kleines bisschen wahnsinnig gemacht. (Ralf Gößling, oder?)
Und genau das kannst du dir nicht kaufen. Du kannst Tools kaufen, Kurse, Zertifikate, Seniorität einstellen. Wissbegierde nicht. Die entsteht nur, wenn das Lernen intrinsisch ist und Spaß macht.
Was sich mit Claude verändert hat, ist nicht der Drang. Sondern das Tempo.
Die Schleife von „ich verstehe das noch nicht" zu „ich hab's" ist massiv kürzer geworden. Was früher mehrere Abende Recherche waren, ist heute ein Sparring: These rein, zerlegen lassen, Gegenposition anfordern, nachhaken, diskutieren und eigene Meinung bilden.
Ich kann mir ehrlich nicht mehr vorstellen, ohne Claude zu arbeiten. Nicht, weil es mir das Denken abnimmt – sondern weil ich in derselben Zeit deutlich weiter komme und wahnsinnig viel dazulerne.
Könntest du noch ohne Claude arbeiten?
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Mein produktivster Sparringspartner arbeitet auch um 2 Uhr nachts.
Ich kann diese zwei Lager nicht mehr hören.
Auf der einen Seite: „KI arbeitet – ich lehne mich zurück.” Auf der anderen: „Der macht nur Fehler und ist unauthentisch.”
Beides ist bequem. Und beides bringt dich fachlich keinen Millimeter weiter.
Ich nutze Claude nicht als Textmaschine. Ich nutze ihn als Sparring. Ich werfe eine These rein und lasse sie zerlegen. Ich lasse mir die Gegenposition zu meiner eigenen Empfehlung schreiben – und zwar die beste, die es gibt. Ich frage nach, bis es unbequem wird. Und ehrlicherweise möchte ich die Antwort manchmal selbst nicht hören.
Der Unterschied zum Kollegen im Büro: Claude beantwortet mir auch um 2 Uhr nachts Detailfragen zum Tracking. Ich bin eine Eule. Mein Co-Worker arbeitet, wann ich arbeite.
Und trotzdem – oder gerade deswegen: Nichts davon übernehme ich ungeprüft. Alles wird hinterfragt, gegengecheckt, eingeordnet. Am Ende steht da meine Meinung, nicht seine.
Glücklicherweise hat mein letztes Studium mich vor allem darin geschult, kritisch zu hinterfragen (fachlich erinnere ich mich dunkel 😉).
Genau dieses kritische Beleuchten und die ganzheitliche Betrachtung werden gerade nicht weniger wert. Sie werden zum eigentlichen Skill.
Wo stehst du: Sparringspartner oder Textmaschine?

👋 Ich bin Nina, Freelancerin für Paid Social & starke Websites – und baue am liebsten beides gemeinsam, weil bei einem guten Match Klicks zu Kunden werden. Ich teile Praxiswissen und Klartext zu Paid Social & allem, was zwischen Ad und Conversion passiert.
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4 von 5 meiner neuen Kunden kommen inzwischen über ChatGPT.
Nicht, weil sonst nichts reinkommt. Sondern weil sich das Bild komplett gedreht hat.
Noch vor einem Jahr war die Frage: „Wie ranke ich bei Google?" Heute sitzt jemand vor ChatGPT, tippt „empfiehl mir einen Dienstleister für X" – und bekommt eine Handvoll Namen. Keine zehn blauen Links, sondern eine kleine Vorauswahl.
Und wer da nicht auftaucht, existiert für diese Person schlicht nicht.
GEO ist damit kein Buzzword mehr, sondern die Frage, die über Sichtbarkeit entscheidet: Taucht deine Website in der Antwort der KI auf – oder nicht?
Und das ist längst kein Nischenthema. Adobe Analytics hat's gemessen: Im Weihnachtsgeschäft 2025 ist der Traffic aus KI-Tools auf Shop-Websites um 693 % gestiegen – im Jahresvergleich. Fast das Achtfache.
Der eigentliche Hammer kommt aber danach: Dieselben KI-Besucher konvertieren inzwischen 31 % besser als Traffic aus anderen Quellen. Vor einem Jahr war's noch umgekehrt – da war KI-Traffic der Nachzügler. Jetzt ist er der stärkste Kanal.
Genau darauf ist webentwickler.io spezialisiert. Meine Marke, unter der ich Websites baue, die zwei Dinge besonders gut können: sie sind schnell und sichtbar – bei Google und in KI-Systemen. Damit dich nicht nur Menschen finden, sondern auch die Systeme, die Menschen heute fragen.
Meine ehrliche Meinung: Das ist kein Nice-to-have mehr. Das ist essenziell.
Wer heute eine Website baut, die KI ignoriert, baut an der Realität vorbei.
Fragst du selbst inzwischen öfter ChatGPT als Google, wenn du was suchst?

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Selbstständigkeit

Erkennt ihr diese kecke Lady? Das ist Zukunfts-Nina.
Für sie hat niemand in die Rente eingezahlt – und sie findet das großartig.
Eigenverantwortlich fürs Alter vorsorgen heißt: Keiner sagt dir, wie viel, wie oft, in was. Volle Kontrolle. Volles Risiko.
Kein Arbeitgeber, der automatisch 9,3 % abführt. Kein Punktesystem, das im Hintergrund mitläuft, während du dich um Kampagnen kümmerst.
Das Risiko: Vorsorge wird zur Restgröße. Erst die Steuer, dann die Rücklage fürs Finanzamt, dann das neue Equipment – Altersvorsorge ganz am Ende.
Bei mir läuft es andersrum: 15–20 % vom Netto, jeden Monat, bevor irgendwas anderes passiert. Kein Sparziel, sondern Fixkosten. Wie Miete.
Per Sparplan direkt in ETFs, in ein separates Renten-Depot.
Klingt hart am Anfang. Ist aber das Einzige, was bei schwankendem Einkommen für mich funktioniert.
Und ehrlich: Ich will diese Verantwortung haben. Gerade mit Blick darauf, wie es um das System bestellt ist, in das alle anderen einzahlen. Bleibt zu hoffen, dass uns Freelancern diese Freiheit erhalten bleibt.
Feste Quote – oder das, was am Monatsende übrig ist?

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Im Frühjahr 25 hätte ich fast hingeschmissen.
Schau dir Q1 in der Grafik an: zwei kleine Balken nach anderthalb Jahren Selbstständigkeit. In so einem Moment fühlt sich das riesig an.
Heute weiß ich: Das war kein Scheitern, sondern ganz normale Schwankung. Ein Kunde pausiert, ein Projekt rutscht nach hinten, dazwischen liegt Urlaub, dann wird man auch mal krank – und als Freelancerin siehst du das alles sofort in der Umsatzzeile. Das gehört einfach dazu.
Statt rauszuspringen, bin ich drangeblieben. Zwischenzeitlich Werbung geschaltet, in Weiterbildung investiert und meine Auftritte Stück für Stück verbessert.
Fleiß, Neugier und stetige Weiterentwicklung zahlen sich aus – nicht sofort, aber mit der Zeit ganz sicher. Schau dir einfach an, was in der Grafik nach Q1'25 kommt.
Was drei Jahre mich gelehrt haben: Umsatz als Freelancer ist keine gerade Linie – und muss es auch gar nicht sein. Die Täler gehören genauso zum Weg wie die Ausschläge nach oben. Wer dranbleibt und sich weiterentwickelt, kommt am Ende stärker raus, als er reingegangen ist.
Wenn deine Kurve gerade unten ist: bleib dran. Sie ist noch längst nicht fertig gezeichnet.
Wann hattest du so einen Wendepunkt – und was hat dir geholfen, trotzdem weiterzumachen?

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Marketing

Bessere Landingpage oder bessere Kampagne – was bringt mehr?
Fangfrage. Die Antwort ist: beides. Wer nur an einem Hebel dreht, lässt die Hälfte liegen.
Ich rechne's dir vor. Mit echten Zahlen.
Gleicher Spend. 100.000 Impressions, gleicher CPM.
Ausgangslage:
CTR 1 % → 1.000 Klicks
CVR 2 % → 20 Sales
Nur bessere Ad:
CTR 1,5 % → 1.500 Klicks. CVR bleibt 2 % → 30 Sales. +50 %.
Nur bessere LP:
CVR 3 % → aus 1.000 Klicks werden 30 Sales. Auch +50 %.
Beides zusammen:
1.500 Klicks × 3 % → 45 Sales.
Von 20 auf 45. Das sind +125 %. Nicht +100 %.
Bei 100 € AOV und 1.000 € Spend: ROAS von 2,0 auf 4,5.
Warum multipliziert sich das? Weil Sales = Impressions × CTR × CVR. Ein Produkt, keine Summe. Zwei Hebel à +50 % ergeben 1,5 × 1,5 = 2,25.
Ads holen den Klick. Die LP holt den Kunden.
Optimierst du nur eins, verschenkst du genau den Multiplikator, der den Unterschied macht.
Ich optimiere beide – weil der ROAS im ganzen Funnel entsteht, nicht nur im Ads Manager.
Wo steckt bei dir gerade mehr Luft – vor dem Klick oder danach?

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